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Bundespolizei verlängert Waffenverbot im Bremer Hauptbahnhof

Bundespolizei verlängert Waffenverbot im Bremer Hauptbahnhof - (Foto: Bremen Hbf (Archiv))
Die Bundespolizei hat das Verbot, gefährliche Gegenstände im Bremer Hauptbahnhof mitzuführen, bis Ende Februar 2026 verlängert. Das teilte die Bundespolizeidirektion Hannover mit. Betroffen sind unter anderem Messer aller Art, Schusswaffen, Schreckschusswaffen sowie Hieb-, Stoß- und Stichwaffen. Die Allgemeinverfügung gilt vom 1. Februar 2026, 0:00 Uhr, bis zum 28. Februar 2026, 24:00 Uhr, für den gesamten Gebäudeteil des Hauptbahnhofs einschließlich der Bahnsteige.
Die Passage 'Bürgerweide' ist ausgenommen. Wer dagegen verstößt, riskiert einen Platzverweis, ein Bahnhofsverbot oder einen Beförderungsausschluss. Zudem können ein Zwangsgeld oder Strafverfahren nach dem Waffengesetz folgen. Als Hintergrund nannte die Bundespolizei eine deutliche Zunahme von Körperverletzungsdelikten mit Waffen und gefährlichen Werkzeugen in ihrer Lagewahrnehmung, was die Sicherheit von Reisenden beeinträchtige. Die Behörde wies ergänzend darauf hin, dass Waffen in der Öffentlichkeit oft verboten seien und trügerische Sicherheit böten. In Gefahrensituationen empfiehlt sie stattdessen, sich etwa mit einem Taschenalarm bemerkbar zu machen.

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