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Bundespolizei setzt neues Konzept bei Hamburger Stadtderby ein

Bundespolizei setzt neues Konzept bei Hamburger Stadtderby ein - (Foto: Fans des St. Pauli St. Pauli)
Bei einem Stadtderby der 1. Fußball-Bundesliga im Hamburger Millerntor-Stadion hat die Bundespolizei am gestrigen Spieltag die Sicherheit im Fanreiseverkehr gewährleistet. Das teilte die Bundespolizeidirektion Hannover mit. Unter operativer Verantwortung der Bundespolizeiinspektion Hamburg waren über 200 Einsatzkräfte im Einsatz, die durch Kräfte der Bundesbereitschaftspolizei verstärkt wurden.
Ziel war es, ein Aufeinandertreffen verfeindeter Fangruppen, insbesondere an Bahnhöfen, zu verhindern. Durch enge Abstimmung mit den Sicherheitspartnern und ein friedliches Mitwirken der Fans sei es möglich gewesen, mit einem angepassten und effizienten Kräfteansatz die Sicherheit im Bahnbereich sicherzustellen, so die Behörde. Rund 2.000 Fans nutzten den Öffentlichen Nahverkehr, der nahezu störungsfrei verlief. Am S-Bahnhof Stellingen konnten durch gezielte Maßnahmen und Absperrkonzepte mögliche Gefahren minimiert werden. Der Präsident der Bundespolizeidirektion Hannover, Michael Schuol, zeigte sich mit dem Verlauf zufrieden. 'Unser neues Einsatzkonzept ist aufgegangen', sagte er. Obwohl weniger Kräfte als sonst eingesetzt worden seien, habe die enge Kooperation mit Vereinen und Fanorganisationen ein friedliches Fußballfest ermöglicht. Die Erfahrungen sollen in künftige Einsätze einfließen. Bei dem Einsatz gab es unter anderem 21 Identitätsfeststellungen, drei Körperverletzungsdelikte und einen Platzverweis.

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