Bundespolizei ermittelt nach Körperverletzung am Hamburger Hauptbahnhof

Bundespolizei ermittelt nach Körperverletzung am Hamburger Hauptbahnhof - (Foto: DB Sicherheit (Archiv))
Hamburg - Am Hamburger Hauptbahnhof soll ein Mitarbeiter der DB Sicherheit von einem 37 Jahre alten Mann geschlagen und verletzt worden sein. Das teilte die Bundespolizeiinspektion Hamburg am Freitag mit.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand habe sich der Vorfall gegen 0:20 Uhr auf Bahnsteig 2 zugetragen. Zuvor hätten Mitarbeiter der DB Sicherheit den deutschen Staatsangehörigen rauchend auf dem Bahnsteig angetroffen. Der Mann habe sich nach Ansprache uneinsichtig und unkooperativ verhalten und weder eine Bahnfahrkarte noch eine Bahnsteigkarte vorweisen können.

Im weiteren Verlauf soll er dem 19 Jahre alten Mitarbeiter unvermittelt mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Ein weiterer 45 Jahre alter Mitarbeiter setzte daraufhin ein Reizstoffsprühgerät gegen den Beschuldigten ein, um weitere Angriffe zu unterbinden.

Bundespolizei und Rettungswagenbesatzung wurden angefordert. Die Rettungswagenbesatzung spülte die Augen des 37-Jährigen aus; eine weitere Behandlungsnotwendigkeit bestand vor Ort nicht. Der Geschädigte hatte eine sichtbar blutende Verletzung an der Lippe, gab aber an, von der Rettungswagenbesatzung nicht behandelt werden zu müssen, und stellte Strafantrag wegen Körperverletzung.

Der Beschuldigte wollte sich zum Tatvorwurf nicht äußern und musste nach bundespolizeilichen Maßnahmen vor Ort mit einem Platzverweis entlassen werden. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung eingeleitet.

Die weiteren Ermittlungen führt der Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg.