Die Bundespolizei hat im Zusammenhang mit der Bekämpfung illegaler Prostitution und unerlaubten Aufenthalts sieben Objekte in Nordrhein-Westfalen durchsucht. Das teilte die Bundespolizei mit. Einsatzkräfte suchten am Dienstag Wohnungen in Düsseldorf, Langenfeld, Viersen, Oberhausen, Hattingen und Essen auf.
Bei den Razzien wurden zwei Haftbefehle vollstreckt.
Die festgenommenen Beschuldigten, vier chinesische Staatsangehörige im Alter von 42 bis 59 Jahren, wurden einem Haftrichter in Düsseldorf vorgeführt, der Untersuchungshaft anordnete. Den drei Frauen und dem Mann wird vorgeworfen, Landsleuten ohne Aufenthaltstitel die Prostitution ermöglicht zu haben, unter anderem durch die Bereitstellung von Räumen und das Schalten von Anzeigen auf Erotikplattformen.
Die Ermittler sicherten Vermögenswerte in Höhe von 13.000 Euro sowie Mobiltelefone, Tablets und weitere Speichermedien. Bei den Durchsuchungen trafen die Beamten zudem auf drei chinesische Staatsangehörige ohne gültigen Aufenthaltstitel, die an die Landespolizei überstellt wurden. Die Ermittlungen dauern an.
Bundespolizei durchsucht Wohnungen in NRW wegen Verdachts auf illegale Prostitution
Text: über dts Nachrichtenagentur
15. April 2026 - 15:45 Uhr
Von Peter Heidenreich - Deutschland