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Bremer Polizei zieht Bilanz nach arbeitsreicher Silvesternacht

Bremer Polizei zieht Bilanz nach arbeitsreicher Silvesternacht - (Foto: Polizeiauto mit Blaulicht bei Nacht)
Die Polizei Bremen hat eine arbeitsreiche Silvesternacht hinter sich. Wie die Behörde mitteilte, sorgten zahlreiche typische Delikte wie Körperverletzungen, unsachgemäßer Umgang mit Feuerwerk und Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz für Einsätze. Dabei zogen sich fünf Polizisten ein Knalltrauma zu, konnten aber ihren Dienst fortsetzen.
Es kam zudem vereinzelt zu Angriffen auf Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr, auch mit Pyrotechnik. Die Polizei war zwischen 18 Uhr und 6 Uhr am Neujahrsmorgen mit verstärkten Kräften im Einsatz und rückte zu rund 300 Einsätzen aus. Besonders an Brennpunkten wie dem Bahnhofsvorplatz, der Schlachte und der Sielwallkreuzung wurde das Böllerverbot durchgesetzt. Zwischen Mitternacht und 1 Uhr kam es zu mehreren Bränden, darunter Wohnungs-, Mülltonnen- und zwei Fahrzeugbrände. An der Sielwallkreuzung wurden Altpapier, Unrat und ein E-Scooter abgebrannt. Bei der Festnahme von Tatverdächtigen wurden Einsatzkräfte angegriffen und mussten Reizgas einsetzen. Ein Kleinbrand wurde dort durch den Wasserwerfer der Polizei gelöscht. In Tenever wurde die Feuerwehr bei einem Kitabrand zunächst von etwa 20 Personen mit Böllern und Raketen beschossen. Die Polizei sicherte die Lage, wurde dabei aber von einer auf 50 Personen angewachsenen Menge beleidigt und mit Böllern beworfen. Später wurden auf einem Parkdeck Schreckschusswaffen, Messer und Reizgas sichergestellt.

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