Bremen und Nordrhein-Westfalen fördern digitale Verwaltung

Bremen und Nordrhein-Westfalen fördern digitale Verwaltung - (Foto: Netzwerk-Patchpanel (Archiv))
Bremen und Nordrhein-Westfalen haben eine gemeinsame Absichtserklärung unterzeichnet, um die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung voranzutreiben. Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung in NRW teilte am Montag mit, dass die beiden Länder die föderale API-Strategie weiterentwickeln und eine zentrale API-Plattform aufbauen wollen. Ziel sei es, Verwaltungsleistungen effizienter und nutzerfreundlicher zu gestalten, indem API-Standards vereinheitlicht und Datenaustauschprozesse optimiert werden. APIs, also Application Programming Interfaces, sind digitale Schnittstellen, die eine standardisierte und sichere Kommunikation zwischen IT-Systemen ermöglichen.
Diese Schnittstellen sind entscheidend für den medienbruchfreien Austausch von Daten zwischen verschiedenen Anwendungen und bilden die technische Grundlage für eine moderne und bürgernahe Verwaltung. Ina Scharrenbach (CDU), Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung, betonte die Bedeutung eines API-First-Ansatzes, der klare Rollenverteilungen und standardisierte behördliche Kanäle schafft. Martin Hagen (Grüne), Staatsrat beim Senator für Finanzen in Bremen, erklärte, dass das Ziel darin bestehe, bessere Dienstleistungen für Bürger und Unternehmen schneller zu entwickeln. Die Absichtserklärung dokumentiert den politischen Willen beider Länder, die digitale Transformation der Verwaltung gemeinsam voranzutreiben und technische Standards zu harmonisieren. Die zentrale API-Plattform soll dazu beitragen, Schnittstellen besser auffindbar zu machen und Doppelentwicklungen zu vermeiden.

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