Bombenfund in Düsseldorf-Mörsenbroich 2.700 Menschen müssen ihre Wohnungen verlassen

Bombenfund in Düsseldorf-Mörsenbroich 2.700 Menschen müssen ihre Wohnungen verlassen - (Foto: Feuerwehr-Rettungswagen (Archiv))
Düsseldorf - Bei Sondierungsarbeiten in Düsseldorf-Mörsenbroich ist eine amerikanische 5-Zentner-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Das teilte die Landeshauptstadt Düsseldorf mit.

Wegen der Entschärfung am Donnerstag, 22. Oktober, müssen bis zu 2.700 Menschen in einem Radius von 300 Metern um die Fundstelle an der Sankt-Franziskus-Straße bis spätestens 14:30 Uhr ihre Wohnungen verlassen. Die Stadt appelliert an betroffene Bürger, den Evakuierungsaufforderungen im Gefahrenbereich zügig zu folgen, um die Entschärfung nicht unnötig zu verzögern. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf entschärft die Bombe, sobald die Evakuierung abgeschlossen ist.

Für Menschen, die während der Evakuierung eine Anlaufstelle brauchen, stehen ab 13:30 Uhr die Räume des Friedrich-Rückert-Gymnasiums an der Rückerstraße 6 offen. Dort ist durch die Stadt Düsseldorf eine Betreuung organisiert.

Ab 13:30 Uhr stehen ab der Sankt-Franziskus-Straße/Ecke Haeseler Straße Busse der Rheinbahn für den Transfer zur Betreuungsstelle zur Verfügung. Im engeren Radius um den Ort der Entschärfung befindet sich unter anderem die Kindertageseinrichtung an der Erwin-Rommel-Straße 17. Polizei und Ordnungsamt sperren die zuführenden Straßen ab sofort.

Besonders rund um die Sankt-Franziskus-Straße ist der Straßenverkehr von den Sperrungen betroffen. Die Gefahrenbereiche sollten weiträumig umfahren werden.

Die Rheinbahn stellt die Buslinie 776 ab sofort bis zum Ende der Entschärfung ein. Menschen, die in der Gefahrenzone wohnen und ihre Wohnungen beispielsweise wegen Bettlägerigkeit oder Behinderung nicht selbst verlassen können, können den Transport ab sofort über die Leitstelle der Feuerwehr unter der Rufnummer 19222 bestellen. Rollstühle, die mitgenommen werden müssen, sollten unbedingt gemeldet werden.

Das Gefahrentelefon der Stadt ist unter der Rufnummer 3889 889 besetzt. Lautsprecherwarnfahrzeuge sind unterwegs, um betroffene Bürger aufmerksam zu machen.

Eine Karte des Sicherheitsradius ist online unter https://duesseldorf.canto.de/b/Q27P4 abrufbar.


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