Hinweis: Werbeanzeige


Bayerns Innenminister kündigt verstärkte Polizeipräsenz an Bahnhöfen und Innenstädten an

Bayerns Innenminister kündigt verstärkte Polizeipräsenz an Bahnhöfen und Innenstädten an - (Foto: Bundespolizei im Bahnhof)
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat die Sicherheitsstrategie für das laufende Jahr vorgestellt. Das teilte das bayerische Innenministerium mit. Unter dem Motto 'Sicherheit durch Stärke' sollen Brennpunkte wie Bahnhöfe und Innenstädte mit vielfältigen polizeilichen Maßnahmen gesichert werden.
Dazu gehören gemeinsame Fußstreifen mit der Bundespolizei, der Einsatz von Diensthunden zur Drogenfahndung und die Prüfung von Cannabis-Verbotszonen. Für den Ausbau der polizeilichen Videoüberwachung im öffentlichen Raum investiert der Freistaat derzeit 3,8 Millionen Euro. Im Personalbereich wurde mit über 45.700 Stellen eine neue Höchstmarke bei der bayerischen Polizei erreicht. Der Stellenausbau von 2008 bis 2025 um 8.700 zusätzliche Planstellen sei ein 'deutschlandweit einmaliger Ausbau', so Herrmann. Für das laufende Jahr sind mindestens 1.400 Neueinstellungen geplant. Auch die Bayerische Sicherheitswacht soll von derzeit 1.500 auf 2.000 ehrenamtliche Bürgerinnen und Bürger bis 2030 ausgebaut werden. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der verstärkten Zusammenarbeit zwischen Polizei und Bundeswehr. Im März ist eine gemeinsame GETEX-Übung geplant. Zudem wird die Abwehr von Drohnen ausgebaut, wobei zunächst die Flughäfen München, Nürnberg und Memmingen im Fokus stehen. Herrmann zeigte sich zuversichtlich, dass der 'Kurswechsel in der Migrationspolitik' fortgesetzt werden kann. Der Neuzugang von Asylbewerbern habe sich im Vergleich zum Vorjahr mehr als halbiert.

Anzeigen