Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat eine erste positive Bilanz zur 62. Münchner Sicherheitskonferenz gezogen. Das Einsatzkonzept der Münchner Polizei habe sich trotz einer besonders anspruchsvollen Sicherheitslage voll bewährt, teilte Herrmann am Sonntag mit. Rund 5.000 Polizisten aus Bayern, dem übrigen Bundesgebiet und erstmals auch aus fünf anderen Staaten seien im Einsatz gewesen und hätten mit größter Sensibilität gehandelt.
Ein Novum in diesem Jahr war die Unterstützung durch Einsatzkräfte aus Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, Frankreich und Tschechien.
Diese internationale Zusammenarbeit habe reibungslos funktioniert und zeige den engen Schulterschluss der europäischen Staaten, so Herrmann. Die eingesetzten Systeme zur Drohnendetektion und -abwehr am Flughafen und in der Innenstadt hätten sich dabei voll bewährt.
Während der Konferenz vom 13. bis 15. Februar fanden in München 17 Versammlungen mit insgesamt rund 260.000 Teilnehmern statt. Die größte Kundgebung auf der Theresienwiese zählte in der Spitze etwa 250.000 Personen. Die Polizei begleitete diese weitgehend friedlich und störungsfrei verlaufenen Versammlungen und gewährleistete gleichzeitig die Sicherheit der rund 46 Staats- und Regierungschefs sowie 114 Außen- und Verteidigungsminister, die an der Konferenz teilnahmen.
Bayerns Innenminister hat zieht positive Bilanz zur Sicherheitskonferenz
über dts Nachrichtenagentur
15. Februar 2026 - 16:20 Uhr
Von Peter Heidenreich - Deutschland