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Bayerns Gesundheitsministerin rät angesichts steigender RSV-Fälle zur Immunisierung

Bayerns Gesundheitsministerin rät angesichts steigender RSV-Fälle zur Immunisierung - (Foto: Impfarzt (Archiv))
Bayerns Gesundheits- und Präventionsministerin Judith Gerlach hat angesichts eines deutlichen Anstiegs der RSV-Fallzahlen verstärkt zur Immunisierung gegen die durch RS-Viren verursachte Atemwegserkrankung geraten. Das teilte das bayerische Gesundheitsministerium am Samstag mit. Gerlach betonte, dass aktuell in allen Altersgruppen ein deutlicher Anstieg von Atemwegserkrankungen durch RS-Viren zu beobachten sei, die teils schwere Verläufe nehmen könnten.
Besonders betroffen seien Säuglinge und Kleinkinder im Alter von 0 bis 4 Jahren. Für die aktuelle Meldewoche wurden in Bayern 574 RSV-Erkrankungsfälle an das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit übermittelt. In der Vorwoche waren es 370 Fälle. Die Ministerin warb insbesondere für eine RSV-Prophylaxe bei Neugeborenen und Säuglingen, die während der RSV-Saison von Oktober bis März geboren wurden oder noch geboren werden. Diese biete sofortigen Schutz vor einer schweren Erkrankung. Die Prophylaxe wird von der Ständigen Impfkommission empfohlen. Für Personen ab 75 Jahren wird derzeit einmalig eine Impfung gegen RSV empfohlen. Für Menschen mit schweren Grunderkrankungen sowie für Bewohner von Pflegeeinrichtungen sei die Impfung bereits ab 60 Jahren sinnvoll. Im Gegensatz zu den RSV-Zahlen befinden sich die Influenza-Meldezahlen auf einem moderaten, zuletzt leicht rückläufigen Niveau. Auch die COVID-19-Fallzahlen seien derzeit rückläufig und auf einem relativ niedrigen Niveau.

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