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Bayern übernimmt Vorsitz der Agrarministerkonferenz

Bayern übernimmt Vorsitz der Agrarministerkonferenz - (Foto: Michaela Kaniber)
Bayern hat zum Jahreswechsel den Vorsitz der deutschen Agrarministerkonferenz (AMK) übernommen. Das teilte Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber am Freitag in München mit. Sie kündigte an, im laufenden Jahr gemeinsam mit den anderen Ländern Impulse für die heimische Land- und Forstwirtschaft setzen zu wollen. Ein zentrales Anliegen sei die Stärkung der Ernährungssouveränität.
Kaniber verwies auf die Abhängigkeit von globalen Märkten und betonte, die heimische Landwirtschaft sei genauso sicherheitsrelevant wie andere staatliche Schutzbereiche. Als weitere Schwerpunkte nannte sie die anstehende Reform der EU-Agrarpolitik ab 2028, eine Neuregelung des Düngerechts und mehr Planungssicherheit für Tierhalter. Zudem kündigte die Ministerin an, sich für einen umfassenden Bürokratieabbau einzusetzen. Bestimmte EU-Verordnungen müssten gestoppt oder grundlegend überarbeitet werden, um die Betriebe zu entlasten. Die Agrarministerkonferenz trifft sich in diesem Jahr am 18. bis 20. März in Bad Reichenhall und vom 23. bis 25. September in Würzburg.

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