Bayern hat im vergangenen Jahr erneut das meiste Wagniskapital für Start-ups in Deutschland eingesammelt. Nach dem EY Startup-Barometer 2026 flossen rund 3,3 Milliarden Euro in junge Unternehmen des Freistaats, teilte das Bayerische Staatsministerium für Digitales mit. Berlin folgte mit knapp 2,7 Milliarden Euro auf dem zweiten Platz.
Sieben der zehn größten Finanzierungsrunden fanden in Bayern statt.
Angeführt wird die Liste vom Münchner KI-Unternehmen Helsing mit 600 Millionen Euro, gefolgt von Green Flexibility (400 Millionen Euro) und Tubulis (344 Millionen Euro). Digitalminister Fabian Mehring sieht darin eine Bestätigung der bayerischen Digitalstrategie und bezeichnete den Freistaat als digitalen Zukunftsmotor Deutschlands.
Laut einer Studie des Startup-Verbands verzeichnete Bayern 2025 zudem den bundesweit stärksten Gründungszuwachs von 46 Prozent. Mehr als jedes fünfte neue Start-up entstand im Freistaat. Künstliche Intelligenz bleibt dabei der dominierende Trend, in dem Bayern durch seine Forschungslandschaft eine besondere Stellung einnimmt.
Bayern sammelt erneut das meiste Wagniskapital für Start-ups ein
über dts Nachrichtenagentur
19. Januar 2026 - 12:25 Uhr
Von Peter Heidenreich