Bayern hat sein flächendeckendes Beratungsnetz für Familien weiter gestärkt. Das teilte Familienministerin Ulrike Scharf am Donnerstag mit. Der Freistaat stellt in diesem Jahr rund 15,3 Millionen Euro für Prävention und Unterstützung in schwierigen Phasen bereit.
Das Netz umfasst 180 Erziehungs- und Jugendberatungsstellen, 120 Ehe- und Familienberatungsstellen sowie mehr als 200 Familienstützpunkte und etwa 70 Mütter- und Väterzentren.
Hinzu kommt eine rund um die Uhr erreichbare Online-Beratung der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung. Scharf betonte, eine starke Eltern-Kind-Beziehung stärke Kinder fürs Leben und schütze sie auch bei Belastungen wie einer Trennung.
Hintergrund der Maßnahmen ist ein Bericht des Staatsinstituts für Familienforschung an der Universität Bamberg. Demnach ist eine Trennung der Eltern für Kinder zwar ein tiefer Einschnitt, aber nicht per se ein Nachteil. Gute Eltern-Kind-Beziehungen könnten die Kinder unterstützen und Belastungen abfedern.
Bayern baut Beratungsnetz für Familien aus
über dts Nachrichtenagentur
21. Mai 2026 - 13:00 Uhr
Von Peter Heidenreich - Deutschland