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Baden-Württemberg kauft deutlich mehr Flächen für Natur- und Klimaschutz

Baden-Württemberg kauft deutlich mehr Flächen für Natur- und Klimaschutz - (Foto: Waldweg (Archiv))
Das Land Baden-Württemberg hat im vergangenen Jahr deutlich mehr Flächen für den Natur- und Klimaschutz erworben als 2024. Wie das Finanzministerium am Mittwoch mitteilte, wurden 2025 rund 183 Hektar gekauft, was einem Plus von etwa 47 Prozent entspricht. Rund 44 Hektar davon sind Moorflächen, die für den Klimaschutz besonders wichtig sind.
Das Land investierte knapp 4 Millionen Euro in den Flächenerwerb, der überwiegend aus Landesmitteln und Mitteln der Stiftung Naturschutzfonds finanziert wurde. Finanzstaatssekretärin Gisela Splett zeigte sich erfreut über die gesteigerte Aktivität. "Wir investieren damit in unser Naturerbe und in unsere Zukunft", sagte sie. Umweltministerin Thekla Walker (Grüne) betonte die Bedeutung der Moore als "wahre Meister im Speichern von Kohlenstoff" und wichtige Lebensräume für Tiere und Pflanzen. Der Flächenerwerb ist Teil der Naturschutzstrategie des Landes, die bereits über 15.000 Hektar schutzwürdiger Gebiete in Landeseigentum gebracht hat. Regional verteilen sich die Käufe auf alle vier Regierungsbezirke. Im Raum Karlsruhe gingen mehr als 60 Hektar in Landeseigentum über, darunter Flächen im Neckar-Odenwald-Kreis und im Landkreis Rastatt. Im Regierungsbezirk Tübingen wurden über 57 Hektar erworben, davon allein im Landkreis Ravensburg nahezu 30 Hektar mit einem hohen Mooranteil. In der Region Stuttgart kaufte das Land knapp 42 Hektar, unter anderem im Landkreis Heidenheim und Ostalbkreis. Im Raum Freiburg gingen etwa 24 Hektar in Landeseigentum über, vor allem im Landkreis Konstanz.

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