Die Geschäftsentwicklung wurde laut Audi durch den Markteinbruch in China, insbesondere bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor, sowie durch die "steigende Wettbewerbsintensität" und den "Exportdruck" chinesischer Hersteller auf den europäischen Markt belastet. Hinzu kämen Unsicherheiten aufgrund der Lage im Nahen Osten und der damit verbundenen Energiekosten sowie durch US-Zölle.
Audi steht zudem wegen eines Auftritts von Konzernchef Gernot Döllner mit US-Präsident Donald Trump in der Kritik. Döllner trat bei einer Wahlkampfveranstaltung in Georgia auf, wo Trump den Bau eines neuen Audi-Werks ankündigte. Kritiker werfen Döllner vor, gegen Audis eigene Regeln verstoßen zu haben. Döllner verteidigte seinen Auftritt als im Interesse des Unternehmens und betonte den Respekt vor dem Amt des Präsidenten.