Die Uniklinik Aachen zählt nun ebenfalls zu den deutschen Spezialkliniken, die Opfer der Brandkatastrophe im schweizerischen Crans-Montana behandeln.
Das bestätigte Professor Justus Beier, Leiter des dortigen Schwerbrandverletztenzentrums, gegenüber der "Rheinischen Post". Der Patient sei am Flughafen Köln-Wahn per Flugzeug angekommen und über das "Kleeblatt-System" nach Aachen weitergeleitet worden.
Beier sprach von einer "logistischen Herausforderung", die große Zahl von Opfern europaweit zu versorgen. Er geht davon aus, dass die Abgelegenheit des Schweizer Skiorts die Erstversorgung der Patienten deutlich erschwert habe.
Auf die Frage, ob Deutschland gut aufgestellt sei für Geschehnisse in dieser Größenordnung, antwortete Beier: "Ja, das sind wir."
Ein Problem sei allerdings die personelle Ausstattung solcher Schwerbrandverletztenzentren, die "in unserem Gesundheitssystem derzeit nicht vollumfänglich gegenfinanziert" sei.
Auch Aachener Uniklinik behandelt Brandopfer aus Crans-Montana
über dts Nachrichtenagentur
03. Januar 2026 - 14:56 Uhr
Von Peter Heidenreich