Anklage wegen banden- und gewerbsmäßigen Betruges in Frankfurt am Main

Anklage wegen banden- und gewerbsmäßigen Betruges in Frankfurt am Main - (Foto: Polizei (Archiv))
Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main hat gegen zwei Personen im Alter von 21 und 20 Jahren Anklage wegen des Verdachts des banden- und gewerbsmäßigen Betruges erhoben. Dies teilte die Behörde mit. Der 20-jährige Angeschuldigte muss sich zudem wegen des Vorwurfs der Hehlerei verantworten. Den beiden deutschen Staatsangehörigen wird vorgeworfen, innerhalb einer grenzüberschreitend tätigen Bande agiert zu haben, deren Mitglieder sich fälschlicherweise als Bankmitarbeiter, Polizeibeamte oder Staatsanwälte ausgaben.
Unter dieser Legende sollen sie vorwiegend lebensälteren Geschädigten verschiedene Bedrohungsszenarien vorgespiegelt haben, um als Abholer von Bargeld, Bankkarten oder Wertgegenständen zu fungieren. Laut Anklageschrift soll der 21-jährige Angeschuldigte am 17. November in Frankfurt und am 18. November 2025 in Nürnberg gemeinsam mit einem weiteren Bandenmitglied an die Wohnanschriften der mutmaßlich Geschädigten gegangen sein. Am 20. November 2025 soll er zusammen mit dem 20-jährigen Angeschuldigten versucht haben, Bargeld zu erbeuten, was jedoch nicht gelang. Der 20-jährige Angeschuldigte wird zudem beschuldigt, erlangtes Bargeld mit dem Ziel einer Überweisung in die Türkei an einen Zahlungsagenten übergeben zu haben.

Anzeigen