Mit Blick auf die Gründe hieß es, dass diese nicht ökonomischer Natur seien. Zwar sinke die Auflage, aber die Einnahmen deckten immer noch die Ausgaben. Zudem gebe es ein finanzielles Polster. Man sei stattdessen zu dem Schluss gekommen, dass es Zeit sei, zu gehen. "Emma" habe "über drei Feministinnen-Generationen die Stellung gehalten", habe allen Moden widerstanden und "gegen so manchen Unsinn im Namen des Feminismus Stellung bezogen". Jetzt sei man "ermattet".
Das Archiv des Magazins soll allerdings gesichert werden. Es werde vollständig in den Bestand des Deutschen Literaturarchivs Marbach aufgenommen, wo es erschlossen und ab 2029 Interessierten, Medien und Forschung offenstehen werde, kündigte Schwarzer an.