Bei der Wahl am 30. Januar 2027 hat Schwarz-Rot eine eigene Mehrheit, die Unterstützung einer Kandidatin durch die Grünen hätte vor allem symbolische Bedeutung. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte am Montag erklärt, die Union werde eine Frau nominieren.
Aigner zeigte sich zuversichtlich, was die Unterstützung ihrer Kandidatur durch den CSU-Chef und bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder betrifft. Söder und sie seien sich über die Jahre "sehr nah" gewesen, sagte Aigner, "und sehr fern". Bis 2018 war Aigner Ministerin in Söders Kabinett gewesen. Das sei mal ein ambivalentes Verhältnis gewesen, das würde er sicher auch so beschreiben, so Aigner, aber das sei jetzt schon lange sehr belastbar. Der CSU-Vorsitzende hatte zuletzt auf einem Parteitag seine Unterstützung für Aigner als Bundespräsidentin bekräftigt.