Am Vortag gegen 15:30 Uhr hielt sich der Mann in der Bahnhofsmission auf und verhielt sich aggressiv. Den Angaben zufolge ignorierte er die Aufforderung, die Einrichtung zu verlassen. Bereits vor dem Eintreffen der alarmierten Bundespolizisten entfernte er sich, tauchte jedoch wenig später erneut auf und beschimpfte die Mitarbeiter.
Gegen die anschließenden polizeilichen Maßnahmen leistete er Widerstand und griff die Beamten mit Kopfstößen tätlich an. Die Bundespolizisten fesselten den 43-Jährigen daraufhin.
Die Beamten blieben unverletzt. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab 2,18 Promille. Im weiteren Verlauf reagierte der Mann nicht mehr auf die Ansprache der Beamten.
Der Rettungsdienst behandelte ihn und brachte ihn in Begleitung einer Streife der Bundespolizei in ein Münchner Krankenhaus. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Blutentnahme an und setzte für Mittwoch eine Vorführung beim Haftrichter fest.
Im Anschluss überstellten Bundespolizisten ihn der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München. Währenddessen leistete der Beschuldigte erneut Widerstand, beleidigte und bedrohte die Einsatzkräfte. Der in Deutschland wohnsitzlose Mann war erst wenige Stunden zuvor aus einer Justizvollzugsanstalt entlassen worden.
Die Bundespolizei ermittelt wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie wegen Beleidigung und Bedrohung.