2. Bundesliga: KSC siegt dank Doppelschlag in der Nachspielzeit

2. Bundesliga: KSC siegt dank Doppelschlag in der Nachspielzeit - (Foto: Rafael Pinto Pedrosa (Archiv))
Der Karlsruher SC hat sich in einem spannenden Spiel gegen die SpVgg Greuther Fürth mit 3:1 durchgesetzt. Die Entscheidung fiel erst in der Nachspielzeit, als die Gastgeber mit einem Doppelschlag den Sieg sicherten. Zunächst brachte Noel Futkeu die Gäste aus Fürth in der fünften Minute in Führung, als er nach einem Abpraller eiskalt unter die Latte traf. Die Karlsruher taten sich zunächst schwer, ins Spiel zu finden, steigerten sich jedoch im Laufe der ersten Halbzeit. Nach der Pause gelang dem KSC der verdiente Ausgleich durch Rafael Pinto Pedrosa in der 47. Minute.
Eine flache Hereingabe von Burnic fand den jungen Spieler, der aus kurzer Distanz einnetzte. Beide Mannschaften suchten in der Folge den Weg nach vorne, doch es dauerte bis zur Nachspielzeit, bis die Entscheidung fiel. In der 93. Minute erzielte Shio Fukuda das 2:1 für Karlsruhe. Nach einer Freistoßflanke von Wanitzek köpfte Franke den Ball quer, und Schleusener legte per Kopf für Fukuda auf, der aus spitzem Winkel traf. Nur wenige Minuten später, in der 97. Minute, machte Fabian Schleusener mit dem 3:1 alles klar. Nach einem Konter über die linke Seite spielte Wanitzek den Ball flach in den Strafraum, wo Schleusener eiskalt blieb und den Ball ins Netz schob. Mit diesem Sieg festigt der KSC seine Position im Mittelfeld der Tabelle, während Greuther Fürth trotz einer engagierten Leistung ohne Punkte die Heimreise antreten muss. Am kommenden Osterwochenende stehen für beide Teams erneut wichtige Spiele an. Hannover 96 hat das Niedersachsenderby gegen Eintracht Braunschweig unterdessen mit 1:0 für sich entschieden. Das entscheidende Tor fiel in der 30. Minute, als Maik Nawrocki eine Flanke von Thordarson an die Fünferkante per Kopf verwertete. Trotz der Bemühungen der Gäste, die in der zweiten Halbzeit mehr Druck ausübten, blieb es bei diesem Ergebnis. Die Partie begann mit einer frühen Großchance für Hannover, als Pichler nach einer Ecke aus kurzer Distanz scheiterte. Braunschweig fand nach und nach besser ins Spiel und hatte durch Mijatovic eine erste Möglichkeit, die jedoch ungenutzt blieb. Nach dem Führungstreffer von Nawrocki versuchte Braunschweig, den Ausgleich zu erzielen, kam aber nur zu einem gefährlichen Distanzschuss durch Flick. In der zweiten Halbzeit musste das Spiel kurz nach Wiederbeginn wegen Rauchentwicklung unterbrochen werden. Nach der Pause drängte Braunschweig auf den Ausgleich, doch sowohl Mijatovic als auch Heusser scheiterten an Hannovers Torhüter Noll. Hannover gelang es, die Führung über die Zeit zu bringen, obwohl Braunschweig bis zur letzten Minute kämpfte und durch Sane beinahe den Ausgleich erzielt hätte.

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