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Der Garderobencheck – was kann man hiermit bewirken?

Der Garderobencheck – was kann man hiermit bewirken? Foto: Swetlana Posdnyschewa

Kleidung ist nur eines der Mittel, um die eigene Persönlichkeit auszudrücken – aber ein sehr wirkungsvolles. Nicht umsonst gibt es das Sprichwort „Kleider machen Leute“. Schließlich kann man mit dem richtigen Auftreten sowohl Kunden als auch Partner gewinnen. Wichtig ist jedoch auch, sich wohlzufühlen. Wie beides am besten vereinbar ist, weiß Swetlana Posdnyschewa. Sie ist Stylistin, Image Maker und Visual Brander. Sie teilt ihre Erfahrungen in diesem Beitrag mit uns.

Weshalb ist die Art sich zu kleiden so aussagekräftig?

Mode kann die eigene Persönlichkeit auf eine ganz besondere Art und Weise widerspiegeln, wie es Sprache oft nicht vermag. Wie sich eine Person kleidet, zeigt oft, wie diese Person lebt, wie sie eingestellt ist und welchen Charakter sie hat. Vor allem Farben sind dabei sehr wichtig, aber natürlich auch die Art der Kleidung. Extravagante Kleidung oder auffällige, knallige Farben können beispielsweise darauf hindeuten, dass der Träger oder die Trägerin gerne im Mittelpunkt steht und sich gerne präsentiert, während dunkle, unauffällige Kleidung selbstredend das Gegenteil darstellen kann oder aber seriös wirken soll.

Viele Menschen legen keinen großen Wert auf ihr Äußeres, wissen nicht so recht, was zu ihnen passt, oder trauen sich auch einfach nicht, Neues auszuprobieren. Stattdessen tragen sie immer die gleichen Outfits und der Rest des Kleiderschranks bleibt über Monate und Jahre hinweg, wie er ist. Das muss nicht sein.

Wie gestaltet sich ein Garderobencheck?

Ein Garderobencheck dient dazu, den Kleiderschrank und sämtliche Kleidungsstücke zu analysieren und so die Persönlichkeit des Inhabers kennenzulernen. Viele Menschen haben einen vollen Kleiderschrank und doch nichts zum Anziehen, weil mit der Zeit der Überblick verloren ging und immer nur die gleichen Stücke getragen werden.

Während des Garderobenchecks werden alle Teile angesehen und jeweils entschieden, was bleiben kann, was entsorgt wird und was möglicherweise gänzlich fehlt. Am Ende soll der Kleiderschrank nur noch aus Kleidungsstücken bestehen, die am besten zum Träger passen und vielseitig kombiniert werden können. Bestenfalls gibt es nun zu jedem möglichen Anlass mindestens ein Outfit, in welchem man sich natürlich auch wohlfühlt und nicht verkleidet wirkt.

Dazu muss keinesfalls der gesamte Kleiderschrankinhalt aussortiert und alles neu gekauft werden – das wäre unsinnig. Stattdessen wird sinnvoll ausgemistet und gegebenenfalls fehlende Stücke können anschließend neu gekauft werden. Wichtig ist, dass nichts mehr im Kleiderschrank zurückbleibt, was auch in einem Jahr noch ungetragen sein wird.

Welche Vorteile bringt ein Garderobencheck mit sich?

Die Vorteile eines Garderobenchecks liegen auf der Hand: Ein Überschuss an ungetragenen Stücken kann reduziert und fehlende Teile neu besorgt werden. Alles, was getragen wird und sich gut kombinieren lässt, bleibt. In diesem Zuge wird der Schrank auch wieder aufgeräumt und möglicherweise kommen Stücke hervor, die man eigentlich gerne tragen würde, die bislang aber unter den Kleidungsbergen versteckt waren.

Die Kleidung soll letztlich in erster Linie der eigenen Persönlichkeit entsprechen, dem Träger schmeicheln und zu verschiedenen Anlässen passen. Vor allem aber soll sie dafür sorgen, dass Frau oder Mann sich vollkommen wohl und keinesfalls verkleidet fühlt. Nur dann kann man auch Selbstbewusstsein entwickeln und ausstrahlen. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite von Swetlana Posdnyschewa.


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