Woidke würdigt DEFA als Grundstein für Brandenburg als Filmland

Woidke würdigt DEFA als Grundstein für Brandenburg als Filmland - (Foto: Dietmar Woidke (Archiv))
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke hat die Bedeutung der DEFA für die Filmkultur des Landes hervorgehoben. Anlässlich des 80. Jahrestages der Gründung der Deutschen Film-Aktiengesellschaft am 17. Mai zeigte er sich dankbar für das filmische Erbe, teilte die Staatskanzlei mit. „Das 80-jährige Jubiläum der DEFA ist auch ein Jubiläum Brandenburgs als Filmland“, wird Woidke zitiert. Potsdam-Babelsberg sei der Geburtsort moderner deutscher Filmkunst und das Herz der DEFA. Er selbst sei als Kind von Filmen wie „Die Söhne der großen Bärin“ oder „Weiße Wölfe“ fasziniert gewesen, später hätten ihn Werke wie „Solo Sunny“ und „Die Spur der Steine“ stark beeindruckt.
Heute sei Studio Babelsberg wieder lebendig mit großen, auch internationalen Produktionen. Die DEFA wurde am 17. Mai 1946 in Potsdam-Babelsberg als zentrale Filmproduktionsgesellschaft der DDR gegründet und prägte über vier Jahrzehnte die ostdeutsche Filmkultur. Die 1998 gegründete DEFA-Stiftung bewahrt das filmische Erbe und fördert dessen Restaurierung und wissenschaftliche Aufarbeitung.

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