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Potsdam plant neue Maßnahmen für bezahlbaren Wohnraum

Potsdam plant neue Maßnahmen für bezahlbaren Wohnraum - (Foto: Graffiti mit Schriftzug "Mieten runter")
Die Landeshauptstadt Potsdam hat ein neues Maßnahmenpaket für bezahlbaren Wohnraum vorgelegt. Es sieht vor, in der Barocken Stadterweiterung und in Babelsberg Nord soziale Erhaltungssatzungen einzuführen, um Luxussanierungen und Verdrängung zu verhindern, teilte die Stadtverwaltung am Donnerstag mit. Zudem soll die bestehende Zweckentfremdungsverbotssatzung, die Ende April 2026 ausläuft, neu gefasst und präzisiert werden, um Wohnraum vor Leerstand oder Umwandlung in Kurzzeitunterkünfte zu schützen. Ein weiterer Baustein ist die Fortschreibung des Potsdamer Baulandmodells, das bei neuen Bauvorhaben verbindliche Anteile für mietpreis- und belegungsgebundene Mietwohnungen vorschreibt. Für die geplanten Erhaltungssatzungen in den beiden neuen Gebieten sollen zunächst vertiefende Untersuchungen und Haushaltsbefragungen beauftragt werden.
Die Konzeption zur Fortschreibung des Baulandmodells wird ab Ende des ersten Quartals 2026 mit verschiedenen Akteuren diskutiert, eine finale Beschlussvorlage wird für September 2026 erwartet.

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