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Potsdam plant 185,7 Millionen Euro für Infrastruktur

Potsdam plant 185,7 Millionen Euro für Infrastruktur - (Foto: Euroscheine)
Die Landeshauptstadt Potsdam will in den kommenden Jahren rund 185,7 Millionen Euro in ihre Infrastruktur investieren. Das geht aus dem Entwurf des Wirtschaftsplans des Kommunalen Immobilien Service (KIS) für die Jahre 2026 bis 2029 hervor, den Bürgermeister Burkhard Exner (SPD) und KIS-Werkleiter Bernd Richter vorgestellt haben. Der Plan wird gemeinsam mit dem Haushaltsentwurf am 21. Januar in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht, teilte die Stadtverwaltung am Dienstag mit. Der Großteil der Mittel, etwa 80 Prozent oder 149,4 Millionen Euro, ist für den Ausbau der Bildungsinfrastruktur vorgesehen.
Davon entfallen rund 141 Millionen Euro auf Schulen und Sportstätten sowie etwa 8,35 Millionen Euro auf Kitas und Horte. Für das Jahr 2026 allein sind Investitionen von rund 43,45 Millionen Euro geplant, wovon der überwiegende Teil ebenfalls in Bildung fließt. Angesichts der angespannten Haushaltslage ist der KIS jedoch weiterhin auf Kreditaufnahmen angewiesen, was zu einem weiteren Anstieg der Gesamtverschuldung führt. Zu den größten Einzelprojekten zählen die Sanierung und Erweiterung der Montessori-Oberschule in Potsdam West für rund 37,2 Millionen Euro sowie die Sanierung der Waldstadt-Grundschule inklusive einer neuen Turnhalle für etwa 21,6 Millionen Euro. Geplant sind außerdem die Sanierung der Weidenhof-Grundschule, der Ankauf der Michael-Ende-Grundschule für rund 29,6 Millionen Euro bis 2028 und die dringende Sanierung des Nikolaisaals für etwa 4,28 Millionen Euro.

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