Grüne kritisieren AfD-Wahl in Zehdenick und fordern Konsequenzen

Grüne kritisieren AfD-Wahl in Zehdenick und fordern Konsequenzen - (Foto: Grünen-Logo (Archiv))
Die Grünen in Brandenburg haben die Wahl des AfD-Kandidaten Rene Stadtkewitz zum Bürgermeister von Zehdenick scharf kritisiert und fordern von ihm eine klare Distanzierung von rechtsextremen Positionen. Das hat die Partei am Montag mitgeteilt. Carolin Schmitz, Sprecherin der Grünen Oberhavel, erklärte, extremistische Ideologien dürften in Zehdenick und überall keinen Platz haben. Ein Bürgermeister stehe in der Verantwortung, im Sinne aller Bürger zu handeln.
Sie forderte Stadtkewitz auf, seine Amtszeit mit einem Austritt aus der AfD zu beginnen und sich glaubhaft von rechtsextremen Positionen zu distanzieren. Der Landesvorsitzende Clemens Rostock ordnete die Wahl in größere Zusammenhänge ein. Zehdenick sei nun "die größte Gemeinde Deutschlands mit einem Bürgermeister einer als gesichert rechtsextrem eingestuften Partei". Er kritisierte, dass die demokratischen Parteien vor Ort keine überzeugende Alternative geboten hätten. Insbesondere SPD und CDU müssten sich fragen, was sie getan hätten, um die Wahl zu verhindern.

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