In Brandenburg hat im Jahr 2025 die Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Energieträgern die aus konventionellen Energieträgern übertroffen. Das Amt für Statistik teilte am Donnerstag mit, dass der Anteil der erneuerbaren Energien bei 54,9 % lag, was einem Anstieg von 2,2 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die Windkraft hatte mit 33,8 % den größten Anteil an der Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen.
Insgesamt wurden 41.222 Gigawattstunden (GWh) Strom in das öffentliche Netz eingespeist.
Davon stammten 22.632 GWh aus erneuerbaren Energieträgern, während 18.590 GWh aus konventionellen Quellen kamen. Die gesamte Stromeinspeisung ging um 3,7 % im Vergleich zu 2024 zurück, was unter anderem auf einen Rückgang der Stromeinspeisung aus Rohbraunkohle um 8,9 % auf 15.859 GWh zurückzuführen war. Der Anteil der Rohbraunkohle an der gesamten Stromeinspeisung betrug 38,5 %, während er 2021 noch bei 54,4 % gelegen hatte.
Windkraft und Photovoltaik blieben die wichtigsten erneuerbaren Energieträger. Aus Windkraft wurden 13.946 GWh eingespeist, was einem Rückgang von 4,6 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Der Anteil der Windkraft an der gesamten Stromeinspeisung sank leicht auf 33,8 %. Die Photovoltaik setzte ihren Wachstumstrend fort und trug mit 6.019 GWh zur Stromerzeugung bei, was einem Anstieg von 15,1 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Photovoltaik machte damit 14,6 % der brandenburgischen Stromeinspeisung aus. Andere erneuerbare Energieträger wie Biogas, Wasserkraft oder biogener Abfall erreichten zusammen einen Anteil von 6,5 %.
Brandenburg speist 2025 mehr Ökostrom als konventionellen Strom ein
über dts Nachrichtenagentur
26. März 2026 - 14:00 Uhr
Von Sandra Will - Brandenburg