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Brandenburg beschließt erste Cybersicherheitsstrategie

Brandenburg beschließt erste Cybersicherheitsstrategie - (Foto: Netzwerk-Patchpanel (Archiv))
Die Landesregierung hat die erste Cybersicherheitsstrategie für Brandenburg verabschiedet. Das teilte die Regierung am Dienstag mit. Digitalminister Benjamin Grimm (SPD) sagte, die fortschreitende Digitalisierung mache IT-Infrastrukturen unverzichtbar, gleichzeitig wachse aber die Gefahr durch Cyberangriffe.
Die Strategie umfasse alle wichtigen Maßnahmen für mehr Sicherheit, die nun effizient umgesetzt werden müssten. Laut dem aktuellen Lagebericht des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik ist die Zahl der Cyberangriffe in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Auch Brandenburg sei von diesen Bedrohungen betroffen, jüngste Vorfälle im Land hätten die Gefahren unzureichend gesicherter IT-Infrastrukturen verdeutlicht. Angriffe auf kritische Infrastrukturen und öffentliche Systeme könnten weitreichende Folgen haben, weshalb ein umfassendes Sicherheitsmanagement zentral sei. Zu den geplanten Maßnahmen gehören der Aufbau einer zentralen Stelle für Cyber- und Informationssicherheit, regelmäßige Überprüfungen der IT-Sicherheitsregelungen, eine stärkere Einbindung der Kommunen und die Etablierung eines landesweiten Lagebildes. Zudem sollen Informations- und Frühwarnsysteme verbessert, regelmäßige Cybersicherheitsübungen für die Verwaltungen durchgeführt und einheitliche Schulungskonzepte erarbeitet werden. Ein langfristiges Ziel ist die Schaffung einer abgestimmten IT-Architektur für die öffentliche Verwaltung, um das Sicherheitsniveau landesweit zu erhöhen.

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