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BSW kritisiert Wohnungsbaubilanz in Brandenburg

BSW kritisiert Wohnungsbaubilanz in Brandenburg - (Foto: Friederike Benda (Archiv))
Die Landesvorsitzende des BSW Brandenburg, Friederike Benda, hat die aktuelle Wohnungsbaubilanz des Landes kritisiert. Sie sagte am Donnerstag, dass trotz einer Rekordsumme von 250 Millionen Euro für den sozialen Wohnungsbau im vergangenen Jahr weniger Wohnungen entstanden seien als im Vorjahr. Benda führte dies auf explodierte Baukosten infolge der Energie- und Sanktionspolitik zurück. Hohe Bodenpreise und renditegetriebene Modelle verhinderten zusätzlich, dass ausreichend bezahlbarer Wohnraum geschaffen werde.
Wer den Wohnungsmarkt weitgehend privaten Investoren überlasse, dürfe sich über unzureichende Ergebnisse nicht wundern, so die Politikerin. Benda forderte eine öffentliche Wohnungsbauoffensive, bei der das Land selbst stärker als Bauherr über kommunale und landeseigene Gesellschaften auftreten müsse. Wenn in den nächsten 20 Jahren die Hälfte der Sozialwohnungen aus der Bindung falle und nicht genug neu gebaut werde, steuere man sehenden Auges in eine Verschärfung der Wohnungsnot.



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