Die Linke sei "stärkste Kraft, und es gibt eine Mehrheit jenseits der CDU. Das sollte man jetzt nutzen, gewissenhaft verhandeln und den Wählerwillen umsetzen", so die Linken-Politikerin weiter. Die Menschen erwarteten, "dass Wohnen bezahlbar bleibt beziehungsweise wieder bezahlbar wird. Das sollte im Zentrum stehen."
Bundestagsvizepräsident Bodo Ramelow (Linke) und sein Fraktionskollege Dietmar Bartsch (Linke) hatten ebenfalls ausdrücklich für Rot-Grün-Rot plädiert. Zuvor hatten hingegen 120 andere Linken-Politiker Kritik an der Vereinbarung ihrer Partei mit SPD und Grünen zum Vorgehen gegen Antisemitismus geübt. Sie sehen darin ein Einknicken ihrer Partei vor allem gegenüber der SPD.