Vierzehn Festnahmen bei Durchsuchungen wegen bandenmäßigen Drogenhandels in Berlin und Brandenburg

Vierzehn Festnahmen bei Durchsuchungen wegen bandenmäßigen Drogenhandels in Berlin und Brandenburg - (Foto: Polizei (Archiv))
Berlin - Bei Durchsuchungen in Berlin und Brandenburg sind vierzehn Beschuldigte vorläufig festgenommen worden. Die Staatsanwaltschaft Berlin und die Polizei Berlin haben mitgeteilt, dass das Landeskriminalamt Berlin im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin seit Ende 2024 gegen insgesamt 20 Beschuldigte im Alter von 19 bis 57 Jahren wegen des Verdachts des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge ermittelt.

Die Beschuldigten sollen Bestücker größerer und kleinerer Bunkerwohnungen sein. Zur Lagerung der zum Weiterverkauf bestimmten Betäubungsmittel sollen sie mehrere Wohnungen in Berlin und eine Wohnung in Brandenburg genutzt haben. Am Donnerstag sind in Berlin und Brandenburg 28 von der Staatsanwaltschaft Berlin zuvor erwirkte gerichtliche Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt worden.

Durchsucht wurden Aufenthaltsanschriften und sogenannte Bunkerwohnungen der Beschuldigten in Friedrichshain-Kreuzberg (12), Tempelhof-Schöneberg (5), Neukölln (2), Mitte (2), Pankow (2) und Lichtenberg (3) sowie in Blankenfelde-Mahlow (2). Dabei sind Beweismittel sichergestellt worden, darunter Rauschgift unterschiedlicher Art im zweistelligen Kilogrammbereich, Bargeld in sechsstelliger Höhe, Stichwaffen, eine PTB-Waffe und digitale Spurenträger. Die vierzehn festgenommenen Beschuldigten im Alter von 25 bis 42 Jahren sollen am Freitag zwecks Erlasses von Haftbefehlen einem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Tiergarten vorgeführt werden.

Die Ermittlungen sowie die Sichtung und Auswertung der sichergestellten Beweismittel dauern an.