Die Mitteilung erfolgt gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Berlin. Die Ermittlungen richten sich gegen insgesamt 20 Beschuldigte im Alter von 19 bis 57 Jahren, denen bandenmäßiger Drogenhandel vorgeworfen wird. Das Landeskriminalamt Berlin ermittelt seit Ende 2024 im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin.
Die Beschuldigten sollen größere und kleinere Bunkerwohnungen bestückt haben; zur Lagerung der zum Weiterverkauf bestimmten Betäubungsmittel sollen sie mehrere Wohnungen in Berlin und eine Wohnung in Brandenburg genutzt haben. Am Donnerstag wurden in Berlin und Brandenburg 28 gerichtliche Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt, die die Staatsanwaltschaft Berlin zuvor erwirkt hatte.
Durchsucht wurden Aufenthaltsanschriften und Bunkerwohnungen in Friedrichshain-Kreuzberg (12), Tempelhof-Schöneberg (5), Neukölln (2), Mitte (2), Pankow (2) und Lichtenberg (3) sowie in Blankenfelde-Mahlow (2). Sichergestellt wurden unter anderem Rauschgift unterschiedlicher Art im zweistelligen Kilogrammbereich, Bargeld in sechsstelliger Höhe, Stichwaffen, eine PTB-Waffe und digitale Spurenträger. Die festgenommenen Beschuldigten sind 25 bis 42 Jahre alt.
Am Freitag sollen sie zwecks Erlasses von Haftbefehlen einem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Tiergarten vorgeführt werden. Die Ermittlungen sowie die Sichtung und Auswertung der Beweismittel dauern an.