Die Zahl der Verkehrsunfälle in Berlin ist im vergangenen Jahr gestiegen, während gleichzeitig deutlich weniger Menschen schwer verletzt wurden oder starben. Das teilten die Behörden am Mittwoch mit. Demnach registrierte die Polizei im Jahr 2025 insgesamt 137.373 Verkehrsunfälle, das sind 4.009 mehr als im Vorjahr.
Der Anstieg geht vor allem auf mehr Unfälle mit Sachschaden zurück.
Trotz der höheren Unfallzahl sank die Zahl der Schwerverletzten um 80 auf 1.840. Die Zahl der Getöteten ging sogar um 18 auf 37 Personen zurück. Unter den Todesopfern waren nach Angaben der Behörden knapp 60 Prozent Seniorinnen und Senioren. Nach der Art der Verkehrsteiligung handelte es sich bei 60 Prozent um Radfahrende (5) und zu Fuß Gehende (17). Die häufigsten Unfallursachen blieben Fehler beim Abbiegen, das Missachten der Vorfahrt, nicht angepasste Geschwindigkeit und Alkoholeinfluss.
Die Polizei führte im vergangenen Jahr rund 12.800 Verkehrsüberwachungseinsätze durch und stellte mehr als vier Millionen Ordnungswidrigkeiten sowie über 27.000 Verkehrsstraftaten fest. Ein Schwerpunkt der Präventionsarbeit lag auf der Sicherheit von Kindern und älteren Menschen. So fanden unter anderem über 440 Maßnahmen zur Schulwegsicherheit und im Oktober 260 Aktionen zum Thema Sichtbarkeit im Straßenverkehr statt.
Verkehrsunfälle in Berlin steigen, Zahl der Toten sinkt deutlich
über dts Nachrichtenagentur
04. März 2026 - 11:10 Uhr
Von Sophie Neumann - Berlin