Die Verbraucherpreise sind im Januar im Vergleich zum Vorjahresmonat in Berlin um 1,9 Prozent und in Brandenburg um 2,2 Prozent gestiegen. Damit schwächte sich die Teuerung in der Hauptstadt ab, während sie im Nachbarland unverändert blieb, teilte das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit.
Deutlich sinkende Energiepreise dämpften die Teuerung in Berlin, aber auch Brandenburger Haushalte profitierten von günstigerem Gas. Hier machte sich die Abschaffung der Gasspeicherumlage bemerkbar.
Ohne Nahrungsmittel und Energie lag die Teuerung in Berlin bei 2,6 Prozent und in Brandenburg bei 2,5 Prozent und damit höher als die Gesamtteuerung.
Die Preise für Gaststättendienstleistungen stiegen trotz Mehrwertsteuersenkung in Berlin um 2,1 Prozent und in Brandenburg um 3,8 Prozent. Die Nettokaltmieten legten in Berlin mit 4,3 Prozent wesentlich stärker zu als in Brandenburg mit 1,2 Prozent. Gegenüber dem Vormonat Dezember sanken die Preise in Berlin um 0,4 Prozent, in Brandenburg blieben sie unverändert.
Teuerung in Berlin unter zwei Prozent, Brandenburg über zwei
über dts Nachrichtenagentur
30. Januar 2026 - 10:20 Uhr
Von Sophie Neumann