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Stromausfall in Berlin führt zu Verlegung von mehr als 200 Geflüchteten

Stromausfall in Berlin führt zu Verlegung von mehr als 200 Geflüchteten - (Foto: Asylbewerberunterkunft)
Nach dem Stromausfall in Teilen Berlins sind mehr als 200 Geflüchtete aus betroffenen Landesunterkünften in eine Notunterkunft auf dem früheren Flughafen Tegel verlegt worden. Das teilte die zuständige Senatorin Cansel Kiziltepe (SPD) am Sonntag mit. Betroffen waren die Unterkunft Heckeshorn, in der viele pflegebedürftige Menschen leben, die Unterkunft Hohentwielsteig sowie zehn Personen mit medizinischem Bedarf aus der Gemeinschaftsunterkunft Beelitzhof. Der Betrieb in Terminal C des Flughafens Tegel konnte innerhalb von zwei Stunden hochgefahren werden, obwohl die Einrichtung eigentlich erst ab dem 6. Januar 2026 in Betrieb gehen sollte.
Nach Angaben der Senatorin verlief die Verlegung der besonders schutzbedürftigen Menschen sehr gut und schnell. Das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) bietet dem Bezirk Steglitz-Zehlendorf zudem 1.000 Notbetten aus einem Bestand von Notunterkünften an. Kiziltepe lobte die Einsatzbereitschaft der Beschäftigten und betonte, man müsse die Einrichtungen und Strukturen resilienter aufstellen, um in Krisen weiterhin schnell reagieren zu können. Ein Puffer an freien Plätzen in den LAF-Einrichtungen könne auf dem Weg zu einer resilienten Stadt enorm weiterhelfen. Die Lage vor Ort in Tegel wird als ruhig beschrieben.

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