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Sicherungsverfahren nach tödlichem Messerangriff in Berlin

Sicherungsverfahren nach tödlichem Messerangriff in Berlin - (Foto: Justicia (Archiv))
Die Staatsanwaltschaft Berlin hat ein Sicherungsverfahren gegen einen 23-jährigen Mann beantragt, der einen 69-Jährigen getötet haben soll. Das teilte die Generalstaatsanwaltschaft am Dienstag mit. Dem Beschuldigten wird vollendeter Mord vorgeworfen. Der Angriff soll sich am Abend des 28. Dezember 2025 in der Nähe der Bushaltestelle Ernst-Barlach-Straße ereignet haben.
Gegen 22:55 Uhr habe der 23-Jährige, mit drei Messern bewaffnet, den ihm flüchtig bekannten 69-Jährigen getroffen und ihm mit zwei Messern sieben Stich- und Schnittwunden zugefügt. Obwohl der Verletzte von Zeugen gefunden und reanimiert wurde, verstarb er an den Folgen des Blutverlusts. Der Beschuldigte stellte sich kurz nach der Tat auf einem Polizeiabschnitt. Da Anhaltspunkte für eine schwere psychische Erkrankung und Schuldunfähigkeit vorliegen, zielt das Verfahren auf seine dauerhafte Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus ab. Er befindet sich seit dem 29. Dezember 2025 vorläufig im Maßregelvollzug.

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