Pyrotechnik und Selbstlaborate in Berlin-Neukölln beschlagnahmt

Pyrotechnik und Selbstlaborate in Berlin-Neukölln beschlagnahmt - (Foto: Polizei (Archiv))
Berlin - Bei einer Durchsuchung in Berlin-Neukölln haben Einsatzkräfte pyrotechnische Gegenstände und sogenannte Selbstlaborate beschlagnahmt. Das haben die Behörden am Freitag mitgeteilt.

Die Beamten des Fachkommissariats für Allgemeine Gewerbedelikte beim Landeskriminalamt und der Bereitschaftspolizei "Silvester 2026" hatten die Wohnung nach richterlicher Anordnung wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz durchsucht. Nach Angaben der Polizei suchten die Kräfte die Wohnung des 24-jährigen Tatverdächtigen in der Peter-Anders-Straße am vergangenen Mittwoch gegen 11:00 Uhr auf. Dort nahmen sie ihn vorläufig fest und fanden pyrotechnische Gegenstände, sogenannte Selbstlaborate, drei Mobiltelefone, einen Schlagring sowie ein Messer mit Schlagringgriffstück.

Die Nettoexplosivmasse betrug rund sechs Kilogramm. Die Bereitschaftspolizei "Silvester 2026" bündelt Aufklärungskräfte aus den verschiedenen Bereitschaftspolizeiabteilungen, die im Zeitraum der Halloweenfeierlichkeiten und im Vorfeld des Jahreswechsels eingesetzt werden. Alle Funde wurden beschlagnahmt.

Spezialisten vom Kriminaltechnischen Institut des Landeskriminalamts nahmen die sogenannten Selbstlaborate am Fundort entgegen. Die weiteren, gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Berlin geführten Ermittlungen dauern an.