Der Mann wird verdächtigt, heimliche Videoaufnahmen in Damentoiletten des Lichtenberger Campus der Hochschule für Wirtschaft und Recht angefertigt zu haben. Die Durchsuchung erfolgte im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin. Die Kameras waren dort am 10. Juni von Studentinnen entdeckt worden.
Intensive Ermittlungen des Landeskriminalamts und der Staatsanwaltschaft Berlin führten zur Ermittlung des Mannes. Er ist bei einem Unternehmen angestellt, das an dem Objekt tätig ist. Der Tatverdächtige wurde nach erkennungsdienstlichen Maßnahmen und nach seiner Vernehmung im zuständigen Fachkommissariat entlassen.
Die Auswertung der sichergestellten Beweismittel, zu denen auch mobile Datenträger gehören, sowie die weiteren Ermittlungen dauern an.