Die Polizei Berlin hat im Rahmen der europaweiten ROADPOL-Aktionswoche 'Speedweek' vom 13. bis 19. April Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Wie die Behörde mitteilte, standen dabei Transparenz und die Sensibilisierung für die Gefahren überhöhter Geschwindigkeit im Vordergrund. Besonderer Fokus lag auf dem sogenannten 'Blitzermarathon' am 15. April.
An insgesamt 203 Kontrollstellen wurden die Geschwindigkeiten von 120.171 Fahrzeugen gemessen.
Dabei registrierten die Beamten 6.732 Verstöße. In 58 Fällen lag die Überschreitung bei mehr als 31 km/h über dem Limit, was ein mindestens einmonatiges Fahrverbot zur Folge hat. Im Vergleich zu einem Vorjahreszeitraum ohne Schwerpunktaktion seien weniger Fahrzeuge gemessen und deutlich weniger Verstöße festgestellt worden, was auf eine gesteigerte Sensibilisierung hindeute.
Neben den Geschwindigkeitsverstößen stellte die Polizei 341 weitere Ordnungswidrigkeiten und 49 Straftaten fest. Darunter waren 22 Fahrer ohne Fahrerlaubnis, zwölf Fahrzeuge ohne Versicherungsschutz und sechs Fahrer unter Alkohol- oder Drogeneinfluss. Bei 38 Fahrzeugen wurden technische Mängel beanstandet. Die Überwachung der Höchstgeschwindigkeit bleibe ein ganzjähriger Schwerpunkt der Verkehrssicherheitsarbeit, so die Polizei.
Polizei Berlin zieht Bilanz nach Geschwindigkeitswoche
über dts Nachrichtenagentur
22. April 2026 - 15:25 Uhr
Von Sophie Neumann - Berlin