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Linke: Senat weiter auf Schlingerkurs bei Expo und Olympia

Linke: Senat weiter auf Schlingerkurs bei Expo und Olympia - (Foto: Konzept für Olympia-Bewerbung wird vorgestellt (Archiv))
Der Berliner Senat zeigt sich nach Ansicht der Linken in der Frage möglicher Bewerbungen für Olympische Spiele und eine Weltausstellung (Expo) weiterhin zerstritten. Das teilte der sportpolitische Sprecher der Linksfraktion, Kristian Ronneburg, nach einer Sitzung des Sportausschusses mit. Ronneburg hatte im Ausschuss nachgefragt, wie sich der Sinneswandel des Regierenden Bürgermeisters von einer Ablehnung zu einer Unterstützung einer gemeinsamen Expo-Bewerbung mit Brandenburg auf die Olympiapläne auswirke. Zuvor war erklärt worden, eine parallele Bewerbung für ein zweites Großereignis sei ein Hindernis für Olympia.
Die zuständige Staatssekretärin beharrte jedoch auf der Linie von Sportsenatorin Iris Spranger (SPD): ´Olympia ja, Expo nein!´ und verwies darauf, dass es keinen Senatsbeschluss zur Expo geben werde. ´Dieser Schlingerkurs offenbart einmal mehr die komplette Uneinigkeit im Senat und auch innerhalb der Koalition´, kritisierte Ronneburg. Während die Sportsenatorin auf ´Olympia und nichts anderes´ beharre, wechsele der Regierende Bürgermeister seine Positionen ´wie seine Tennisschläger´. Wer nach monatelanger Debatte keine gemeinsame Position finde, solle besser die Finger von kostspieligen Bewerbungen lassen.

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