Mit einem Feuerwerk über dem festlich beleuchteten Riesenrad, zahlreichen Besuchern und einem abwechslungsreichen Programm ist die Lichtenberger Winterzeit am 31. Oktober 2026 in ihre dritte Saison gestartet. Gemeinsam mit Christine Meinecke-Wohlthat, Geschäftsführerin von Wohlthat Entertainment, gab Bezirksbürgermeister Martin Schaefer den offiziellen Startschuss für Berlins größten Wintermarkt an der Landsberger Allee 300. Unter den Gästen waren auch Sandy Mattes, Bezirksstadträtin für Schule und Sport, und Gregor Hoffmann, Vorsteher der Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg.
Bis zum 27. Dezember verwandelt sich das Gelände in eine winterliche Erlebniswelt mit rund 80 Fahrgeschäften und Attraktionen. Doch neben dem klassischen Wintervergnügen verfolgt die Veranstaltung einen weitergehenden Anspruch: Menschen zusammenzubringen, soziale Initiativen zu stärken und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen.
Gemeinsam Freude erleben – gerade in schwierigen Zeiten
Bei der Eröffnung verwies Bezirksbürgermeister Martin Schaefer auf die Bedeutung gemeinsamer Erlebnisse in einer Zeit, die von gesellschaftlichen Spannungen und einer angespannten Stimmung geprägt ist. „Gerade in Zeiten, in denen die Stimmung in unserer Gesellschaft nicht immer die beste ist, brauchen wir Orte, an denen Menschen zusammenkommen, den Alltag für ein paar Stunden hinter sich lassen und gemeinsam Freude erleben können. Die Lichtenberger Winterzeit bietet genau das und ist damit eine echte Bereicherung für unseren Bezirk“, betonte Schaefer.
Hinter der Lichtenberger Winterzeit steht die Wohlthat Entertainment GmbH, die mit ihrem Konzept auf ein Zusammenspiel von Schaustellertradition, modernen Attraktionen und sozialem Engagement setzt. Für Geschäftsführerin Christine Meinecke-Wohlthat ist gesellschaftliche Verantwortung ein fester Bestandteil der Veranstaltung. „Wir haben für die diesjährige Lichtenberger Winterzeit viele neue Attraktionen und ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet. Besonders am Herzen liegt uns die neue Winterzeit-Challenge, mit der wir Lichtenberger Einrichtungen und Initiativen sichtbar machen. Gemeinsam mit unserem traditionellen Handicap Day möchten wir zeigen, dass Wintervergnügen und gesellschaftliches Engagement wunderbar zusammenpassen“, erklärte Meinecke-Wohlthat bei der Eröffnung.
Winterzeit-Challenge: Wenn der ganze Bezirk gemeinsam aktiv wird
Eine besondere Premiere feiert in diesem Jahr die Winterzeit-Challenge. An acht Dienstagen erhalten soziale Einrichtungen, Vereine, Schulen und Nachbarschaftsinitiativen eine Bühne, um sich mit kreativen Gemeinschaftsaktionen vorzustellen und Menschen für ihre Arbeit zu begeistern. Los geht es am 3. November um 18 Uhr mit dem Förderverein Kosmos-Schule e. V. und einer außergewöhnlichen Kürbisaktion. Ziel ist es, 300 geschnitzte oder bemalte Kürbisse zusammenzubringen und gemeinsam zum Leuchten zu bringen. Besucherinnen und Besucher sind ausdrücklich eingeladen, sich zu beteiligen.
Am 22. Dezember folgt das große Finale. Insgesamt 6.000 Euro an Spendengeldern stehen für die teilnehmenden Einrichtungen bereit. So wird aus einer unterhaltsamen Veranstaltungsreihe zugleich eine Plattform für soziales Engagement im Bezirk. Ein weiterer Höhepunkt ist der traditionelle Handicap Day am 3. Dezember. Rund 2.500 Menschen mit Behinderungen und ihre Begleitpersonen sind eingeladen, die Attraktionen der Winterzeit an einem besonderen Vormittag kostenfrei zu erleben. Die Initiative gehört seit Jahren zum festen Bestandteil des Veranstaltungskonzepts und steht für gelebte Inklusion.
Ein Wirtschaftsfaktor mit gesellschaftlichem Mehrwert
Die Lichtenberger Winterzeit zeigt zugleich, welches Potenzial privatwirtschaftlich organisierte Großveranstaltungen für einen Stadtbezirk entfalten können. Schaustellerbetriebe und gastronomische Angebote schaffen wirtschaftliche Aktivität, während das soziale Programm Vereinen und Initiativen zusätzliche öffentliche Aufmerksamkeit ermöglicht. Auch für Besucher bietet die Winterzeit neue Formate: Jeden Mittwoch ist Familientag mit reduzierten Preisen, donnerstags lädt das After-Work-Angebot zwischen 18 und 20 Uhr zum gemeinsamen Ausklang des Arbeitstages ein. Mit dieser Verbindung aus Unterhaltung, Unternehmertum und gesellschaftlicher Verantwortung entwickelt sich die Winterzeit zu einem Treffpunkt, der über das reine Freizeitangebot hinausweist.
Zusammen ist man weniger allein
Gerade in einer Großstadt, in der Menschen trotz räumlicher Nähe oft wenig miteinander zu tun haben, gewinnen Orte der Begegnung an Bedeutung. Die Lichtenberger Winterzeit schafft einen solchen Raum: für Familien, Freunde, Nachbarn und Menschen, die sich sonst vielleicht nie begegnet wären. Zwischen Riesenrad, Lichterglanz und gemeinsamen Aktionen wird so eine einfache Botschaft erlebbar: Zusammen ist man weniger allein. Die Lichtenberger Winterzeit ist noch bis zum 27. Dezember 2026 bei freiem Eintritt an der Landsberger Allee 300 geöffnet.