Konkret zu den möglichen Vergesellschaftungen sagte Kubicki, die Vergesellschaftung von Wohnungen ab einem Bestand von 10.000 sei "offensichtlich willkürlich". Die angedachten Entschädigungen lägen zudem nicht einmal annähernd auf verfassungsmäßigem Niveau. Der FDP-Chef sagte, dass die Mieter die Leidtragenden sein würden. Investoren würden das Weite suchen. "Rot-Grün-Rot macht das Leben in Berlin unbezahlbar."
Laut Kubicki mache die SPD mit dieser Rolle rückwärts zudem den nächsten offenen Angriff auf die Union und die Regierung Merz. Ein Bundesgesetz gegen Wohnungsvergesellschaftungen werde mit den Sozialdemokraten niemals das Licht der Welt erblicken. "Es vergeht kein Tag ohne eine Demütigung der Union durch die SPD."
Kubicki kritisierte darüber hinaus, dass das Wahlrecht auf Landesebene unabhängig von der Staatsbürgerschaft klar verfassungswidrig sei.