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Inflationsrate in Berlin und Brandenburg im Dezember gesunken

Inflationsrate in Berlin und Brandenburg im Dezember gesunken - (Foto: Filialen von Lidl und Aldi Nord (Archiv))
Die jährliche Inflationsrate ist in Berlin und Brandenburg im Dezember gesunken. Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Dienstag mitteilte, lag sie jeweils bei 2,2 Prozent. Damit schwächte sich die Teuerung leicht ab.
Während die Energiepreise in Berlin um 0,7 Prozent stiegen, sanken sie in Brandenburg um 3,7 Prozent. Die Preise für Nahrungsmittel legten nur geringfügig zu, Kaffee, Tee und Kakao wurden hingegen deutlich teurer. Im Jahresdurchschnitt 2025 stiegen die Verbraucherpreise in Berlin um 2,2 Prozent und in Brandenburg um 2,4 Prozent. Die Inflation zog damit in Berlin gegenüber dem Vorjahr an, während sie in Brandenburg nahezu unverändert blieb. 2024 hatte die Teuerung in Berlin bei 1,6 Prozent und in Brandenburg bei 2,5 Prozent gelegen. Einen dämpfenden Einfluss auf die Inflation hatten im Jahr 2025 die Energiepreise. Diese sanken im Jahresdurchschnitt in Berlin um 1,1 Prozent und in Brandenburg um 4,7 Prozent. Auch die Preisentwicklung bei Nahrungsmitteln blieb moderat. In Berlin stiegen die Lebensmittelpreise um 1,6 Prozent, in Brandenburg um 1,2 Prozent. Insgesamt verharrte das Preisniveau jedoch auf einem hohen Stand. Ohne Berücksichtigung von Energie und Nahrungsmitteln lag die Inflationsrate über der Gesamtteuerung. Die sogenannte Kerninflation betrug im Jahresdurchschnitt in Berlin 2,5 Prozent und in Brandenburg 3,3 Prozent. Überdurchschnittliche Preissteigerungen wurden unter anderem bei alkoholischen Getränken und Tabakwaren, in der Gesundheitspflege sowie im Bildungswesen verzeichnet. Besonders stark verteuerten sich andere Waren und Dienstleistungen mit plus 5,5 Prozent in Berlin und plus 10,9 Prozent in Brandenburg. Pauschalreisen wurden in beiden Ländern um 4,6 Prozent teurer. Die tatsächlichen Nettokaltmieten stiegen in Berlin um 3,1 Prozent und damit deutlich stärker als in Brandenburg mit 1,1 Prozent.

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