Bei einer großangelegten Razzia gegen Schleuserkriminalität und illegale Prostitution sind am Mittwochmorgen in Sachsen-Anhalt und Berlin insgesamt 38 Objekte durchsucht worden. Das teilte die Bundespolizei mit. Die Maßnahmen fanden in Magdeburg, Halle (Saale) sowie in mehreren Landkreisen und in Berlin statt. Die Hauptbeschuldigten, mehrere Deutsche und eine asiatisch stämmige Person im Alter zwischen 27 und 40 Jahren, stehen im Verdacht, in gewerbsmäßiger Absicht den illegalen Aufenthalt von Personen in Deutschland organisiert zu haben.
Die Tatbestände der gewerbsmäßigen Beihilfe zum unerlaubten Aufenthalt können mit Freiheitsstrafen von mindestens einem Jahr geahndet werden. An dem Einsatz waren knapp 500 Einsatzkräfte beteiligt, darunter Ermittler des Landeskriminalamtes und der Bundespolizei sowie Kräfte der Landes- und Bundesbereitschaftspolizei. Die Aktion wurde von der Gemeinsamen Auswerte- und Ermittlungsgruppe Schleusungskriminalität koordiniert.