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Berliner Polizei zieht über 220.000 Feuerwerkskörper vor Silvester ein

Berliner Polizei zieht über 220.000 Feuerwerkskörper vor Silvester ein - (Foto: Polizei)
Die Berliner Polizei hat im Vorfeld des Jahreswechsels und in der Silvesternacht mehr als 220.000 Stück Pyrotechnik sichergestellt. Darunter befanden sich über 109.000 gefährliche Sprengstoffe der Kategorie 4 wie Kugelbomben oder Raketen, wie die Berliner Senatorin für Inneres und Sport, Iris Spranger, mitteilte. Sie bewertete das kombinierte Einsatzkonzept aus frühzeitiger Prävention, Kontrollen und konsequentem Eingreifen in der Nacht als erfolgreich. Trotz der umfangreichen Vorfeldmaßnahmen kam es auch in diesem Jahr zu Gewalt und einem unverantwortlichen Umgang mit Feuerwerk.
Berliner Kliniken mussten Personen, darunter mindestens acht Kinder, mit schweren Böllerverletzungen behandeln. Insgesamt wurden mehr als 420 Personen festgenommen, 30 Polizisten wurden bei den Silvestereinsätzen verletzt. Die Polizei war mit rund 3.200 Kräften im Einsatz, darunter 785 Unterstützungskräfte aus anderen Bundesländern und vom Bund. Die Berliner Feuerwehr verzeichnete zwischen 19 und 6 Uhr 1.830 Einsätze. Neu in diesem Jahr waren erweiterte und flexiblere Pyrotechnikverbotsbereiche, unter anderem am Alexanderplatz, in der Sonnenallee, im Steinmetzkiez und an der Admiralbrücke. Spranger kündigte an, sich weiter für eine Länderöffnungsklausel im Sprengstoffrecht einzusetzen, um eigenständig über Feuerwerksverbote entscheiden zu können.

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