Die landesgeförderten Museen, Ausstellungshäuser und Gedenkstätten in Berlin haben im Jahr 2025 rund 13,8 Millionen Besucher angezogen. Das teilte die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt am Freitag mit. Trotz notwendiger Haushaltskonsolidierungen im Land Berlin blieben die Besuchszahlen demnach stabil auf hohem Niveau.
Einige Häuser konnten deutliche Zuwächse verzeichnen.
So stiegen die Besucherzahlen im Brücke-Museum auf 70.035, im Deutschen Technikmuseum auf 691.143 und im Berliner Stadtmuseum auf 235.822. Die Kunst-Werke – Institute for Contemporary Art erreichten mit 158.567 Besuchern einen Zuwachs von rund 100.000 Gästen, was unter anderem auf die Berlin Biennale zurückgeführt wird. Auch kleinere Einrichtungen wie das Werkbundarchiv – Museum der Dinge (15.228) und das Bauhaus-Archiv an seinem Interimsstandort (111.269) verzeichneten steigende Besucherzahlen.
Die Gedenkstätten und Dokumentationszentren in Berlin verzeichneten 2025 rund 7,8 Millionen Besucher. Die Senatsverwaltung betonte die hohe gesellschaftliche Relevanz dieser Einrichtungen in Zeiten von Kriegen, gesellschaftlicher Polarisierung und wachsendem Antisemitismus. Nach einem Nachholeffekt in den Jahren nach der Corona-Pandemie normalisiere sich der Besucherstrom nun, unter anderem im Dokumentationszentrum Topographie des Terrors mit 1.575.415 Besuchern.
Berliner Kultureinrichtungen verzeichnen 13,8 Millionen Besucher
über dts Nachrichtenagentur
08. Mai 2026 - 14:40 Uhr
Von Sophie Neumann - Berlin