Die Ausfuhren aus Berlin sind im vergangenen Jahr um 6,2 Prozent auf 18,2 Milliarden Euro gestiegen. Das teilte das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Donnerstag mit. Die Einfuhren in die Hauptstadt lagen bei 21,9 Milliarden Euro und verzeichneten einen noch stärkeren Anstieg von 12,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Wichtigster Handelspartner waren weiterhin die EU-Mitgliedsstaaten, in die die Exporte um 11,6 Prozent auf 9,3 Milliarden Euro stiegen.
Diese machten über die Hälfte aller Ausfuhren aus. Die EU-Importe stiegen um 10,0 Prozent auf 12,4 Milliarden Euro, was einem Anteil von 56,4 Prozent am Gesamtwert der Einfuhren entsprach. Die Vereinigten Staaten zählten weiterhin zu den wichtigsten Abnehmerländern, jedoch sanken die Exporte dorthin um 5,9 Prozent auf ein Volumen von 1,5 Milliarden Euro. Nach Frankreich wurden Güter im Wert von 1,5 Milliarden Euro exportiert, was einem Anstieg von 17,2 Prozent entsprach. Auch die Exporte nach Polen stiegen um 13,4 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro.
Bei den Berliner Einfuhren war China mit einem Warenwert von 3,9 Milliarden Euro führend, was einem Anstieg von 35,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entsprach. Die Importe aus Polen und Italien stiegen ebenfalls, während die Importe aus den Vereinigten Staaten um 8,0 Prozent auf 952.000 Euro sanken. Maschinen blieben weiterhin wichtige Exportgüter der Hauptstadt mit einem Warenwert von 3,0 Milliarden Euro, was einem Anstieg von 6,6 Prozent entsprach. Weitere bedeutende Exportgüter waren elektrische Ausrüstungen und Datenverarbeitungsgeräte. Bei den Einfuhren lagen Tabakerzeugnisse mit einem Plus von 10,5 Prozent an erster Stelle, gefolgt von Datenverarbeitungsgeräten und Nahrungs- sowie Futtermitteln, die ebenfalls signifikante Zuwächse verzeichneten.