Ein Teil Berlins ist von einer Überwachungszone wegen der Newcastle-Krankheit betroffen. Das teilte die Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz am Montag mit.
Grund ist ein amtlich festgestellter Ausbruch der Tierseuche in einer Geflügelhaltung im benachbarten Landkreis Dahme-Spreewald am 5. März. Der Berliner Bezirk Treptow-Köpenick ist im Bereich Schmöckwitz an der eingerichteten 10-Kilometer-Zone beteiligt.
In dem betroffenen Gebiet befinden sich nach Angaben der Behörde nur kleinere private Haltungen mit weniger als 20 Tieren.
Diese seien bereits amtstierärztlich untersucht und ihr Impfschutz kontrolliert worden. Das Verbringen von Vögeln und deren Produkten aus der Zone ist untersagt. Oberstes Ziel sei es, eine Ausbreitung der für Geflügel oft tödlichen Viruserkrankung zu verhindern.
Für Hühner und Puten gilt in Deutschland eine Impfpflicht, die auch Hobbyhaltungen einschließt. Halter, die noch nicht bei der bezirklichen Veterinäraufsicht registriert sind, müssen sich umgehend nachmelden. Ungewöhnliche Krankheits- oder Todesfälle sind ebenfalls zu melden. Für den Menschen ist die Krankheit in der Regel ungefährlich, von Eiern oder Geflügelfleisch geht laut Behörde keine Gefahr aus.
Berliner Bezirk von Überwachungszone für Newcastle-Krankheit betroffen
über dts Nachrichtenagentur
09. März 2026 - 14:30 Uhr
Von Sophie Neumann - Berlin