Zwei Fuchsbabys sind aus einem zwei Meter tiefen Regenrohr in Spandau gerettet worden. Polizei und Feuerwehr befreiten die Tiere am Sonntag bei einer gemeinsamen Aktion, wie die Polizei mitteilte. Die Füchse seien anschließend von der Fuchshilfe abgeholt worden, einer Initiative, die sich um kranke oder verletzte Tiere kümmert. Dort würden sie nun aufgepäppelt. Ziel ist es, dass die Tiere anschließend wieder ausgewildert werden. «Wir wünschen den kleinen Fuchs-Welpen gute Besserung», so die Polizei.
In Berlin gehören Füchse mittlerweile zum Stadtbild. Schätzungsweise rund 4.500 Füchse leben in der Stadt, wie der Berliner Wildtierexperte Derk Ehlert einmal erklärte. Sie ernähren sich von Mäusen, Ratten und Regenwürmern, von Abfällen der Menschen sowie von Fallobst. Die Jungtiere werden meist im Frühjahr geboren.