Bei einer Durchsuchung in Berlin-Neukölln entdeckt die Polizei sechs Kilogramm Explosivmasse

Bei einer Durchsuchung in Berlin-Neukölln entdeckt die Polizei sechs Kilogramm Explosivmasse . Archivbild von BSB

Einsatzkräfte des Fachkommissariats für Allgemeine Gewerbedelikte beim Landeskriminalamt und der Bereitschaftspolizei „Silvester 2026“ haben eine Wohnung in Berlin-Neukölln nach richterlicher Anordnung wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz durchsucht. Die Bereitschaftspolizei „Silvester 2026“ bündelt Aufklärungskräfte aus den verschiedenen Bereitschaftspolizeiabteilungen, die im Zeitraum der Halloweenfeierlichkeiten und im Vorfeld des Jahreswechsels eingesetzt werden. Gegen 11 Uhr suchten die Kräfte die Wohnung des 24-jährigen Tatverdächtigen in der Peter-Anders-Straße auf. Dort nahmen sie ihn vorläufig fest und fanden pyrotechnische Gegenstände, sogenannte Selbstlaborate, drei Mobiltelefone, einen Schlagring sowie ein Messer mit Schlagringgriffstück. Die Nettoexplosivmasse betrug rund sechs Kilogramm. Alle Funde wurden beschlagnahmt. Spezialisten vom Kriminaltechnischen Institut des Landeskriminalamts nahmen die sogenannten Selbstlaborate am Fundort entgegen. Die weiteren, gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Berlin geführten Ermittlungen dauern an.